Ilka Weber Stiftung
SHG Bluthochdruck
Schwerin und Umland
Schlaganfallrisiko

Die Risikofaktoren des Schlaganfalls
Die American Heart Association hat Leitlinien zur Primärprävention des  Schlaganfalls herausgegeben.
Neben den nicht veränderbaren Risikofaktoren wie Alter und Geschlecht werden besonders die zahlreichen veränderbaren Risikofaktoren angesprochen.
Bei den veränderbaren Risikofaktoren wird auch angegeben, um welchen Prozentsatz etwa man das Schlaganfallrisiko senken kann, wenn man den Risikofaktor ausschaltet.
Die meisten Schlaganfälle sind die Folge eines zu hohen Blutdrucks.
Das Schlaganfallrisiko kann durch eine gute antihypertensive Behandlung um mehr als ein Drittel gesenkt werden.
Der Einfluss der Hypertonie nimmt aber mit zunehmenden Alter ab, von etwa 40 % bei den 50-Jährigen auf etwa 20 % bei den 80-Jährigen.
Dafür steigt das Risiko des Vorhofflimmerns, das überwiegend bei älteren Menschen vorkommt, auf über 20 % bei den 80- bis 90-Jährigen an.
Häufige Ursachen des Schlaganfalls sind auch die Fettstoffwechselstörung (etwa 15 % für einen hohen LDL-Wert und etwa 10 % für einen niedrigen HDL-Wert) und der Diabetes mellitus, der bei vielen Schlaganfällen eine wesentliche Bedeutung hat.
Beim Lebensstil sind Bewegungsmangel mit etwa 30 % sowie Übergewicht mit 12 - 20 % und das Rauchen mit 12 - 18 % die wichtigsten Faktoren.
Wer das Rauchen aufgibt, kann sein Schlaganfall-Risiko bereits im ersten Jahr deutlich senken.
Von der "Pille" wird Frauen mit zusätzlichen Risikofaktoren wie
Rauchen oder trombo-embolische Ereignisse abgeraten. /jw

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